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Hilfe, wir haben die Feuerwehr geschrumpft...!? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Sonntag, den 21. Mai 2017 um 23:35 Uhr

Nein, Nein!

Wenn Sie in dieser Woche am Feuerwehrhaus Hainstadt vorbeikommen, könnten Sie vielleicht denken, dass die Feuerwehrleute beim Waschen eingelaufen sind oder von einem Magier geschrumpft wurden. Weit gefehlt! Von Montag bis Mittwoch sind bei uns acht Kinder aus dem vierten Schuljahr von der Johannes-Gutenberg-Schule zu einer (wegen des Feiertags Christi-Himmelfahrt) verkürzten Projektwoche im Feuerwehrhaus. Dort lernen die Kinder in Praxis und Theorie, was man als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann so "drauf haben" muss. Wir wünschen den "Zwergen" und ihren Ausbildern einen RIESENSPASS mit unserem Kinderlöschfahrzeug!

Montagmorgen, 8 Uhr: Es geht los. Acht Jungs sind eingerückt im Feuerwehrhaus. Nach Erklärung der "Hausregeln" und Sicherheitshinweise folgte der Rundgang durch das Feuerwehrhaus.

Die erste Unterrichtsstunde hatte das Thema "Notruf absetzen, aber richtig". Mit dem Notrufkoffer konnte das Frage- und Antwortspiel mit der Notrufzentrale praktisch geübt werden.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die Teilnehmer dann eingekleidet.

Kaum in Uniform kletterten die Kinder auf die Drehleiter zum großen Gruppenfoto mit den Ausbildern.

Die Jungs waren ganz begeistert, dass sie mit dem Kinderlöschfahrzeug (KLF) über ein eigenes Ausbildungsfahrzeug verfügen. Probesitzen musste sein. Schade, dass man auch für das KLF einen Führerschein braucht...

Nun begann der Unterricht am KLF im Detail. Acht Augenpaare verfolgen jede Erklärung von Ausbilder Michael.

Das ist "Feuerwehr zum Anfassen". Wie funktioniert so eine Kupplung? Und was ist ein Strahlrohr? Wo wird was am Verteiler angeschlossen?

Derweil dürfen zwei Jungs schon mal mit Jugendfeuerwehrwart Andreas auf die Drehleiter und nebenan das Dach inspizieren.

Die Erde hat sie wieder. Die Tour hat offenbar Spaß gemacht...!

 

Dienstag, 23. Mai: Am zweiten Tag stand "Der Brennvorgang" auf dem Stundenplan.

Im Jugendraum erklärte Andreas, wie Brennen funktioniert, was ein Brand braucht und wie man dem Brand diese Voraussetzungen wegnehmen kann, um ihn zu löschen.

Welches Löschmittel kann man wo einsetzen und wo darf man es auf keinen Fall verwenden. Was kann passieren, wenn man mit ungeeigneten Mitteln oder einen falschen Taktik löscht. Und all das nicht nur als trockene Theorie sondern als zündende Demonstration im kleinen Maßstab. Da war dem Ausbilder die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer sicher.

Auf dem Feuerwehrplatz ging es dann weiter mit Schlauchkunde.

Beim Schlauchkegeln geht es um geschicktes Auswerfen der aufgerolltenSchläuche.

Neben dem Umgang mit Schläuchen und Kupplungen lernten die Jugendlichen bei Sabrina und Michael auch das ewig lästige Aufwickeln der Schläuche kennen. Das will auch gelernt sein und geht oftmals leichter zu zweit.

Weiter ging es nach der Pause mit Brand-Angriffsübungen "trocken und nass".

Nachdem alle Komponenten beherrscht wurden (Hydrant, Verteiler, Schläuche, Strahlrohre) konnte der "heiße" Teil der Übung beginnen.

In einer Feuerwanne hatte "irgendjemand" Holz gestapelt und in Brand gesetzt.

So traten dann acht entschlossene Brandbekämpfer gegen das Feuer an.

"Wenn wir kommen, kann sich das Feuer warm anziehen!" Hier die stolzen Firefighter:

Attacke!!!

 

Schnell war der Brand gelöscht und wie bei den Profis wurde anschließend Manöverkritik geübt. Was hatte gut geklappt und wie wäre es vielleicht noch besser gewesen...

Nach dem obligatorischen Aufräumen kehrten acht Firefighter sehr zufrieden nach Hause zurück.

 

Mittwoch, 24. Mai: Mit dem Ausbildungsthema "Brandrauch und richtiges Verhalten im Rauch" begann der Unterricht.

Eine richtige "Modenschau" der Schutzkleidungen der Feuerwehr folgte. Von Hitzeschutz-Poncho und Chemieschutzanzug über Schnittschutzhose und Forsthelm bis Nomex-Ausrüstung und Feuerwehrhelm konnte man alles ansehen und ausprobieren.

(Bilder und weiterer Text im Laufe des Tages...)

 

 

 

 

 

 
Gemeinsame Jahreshauptversammlung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Montag, den 08. Mai 2017 um 14:15 Uhr

Am Donnerstag, den 4. Mai fand in Klein-Krotzenburg die diesjährige Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hainburg statt. Gemeindebrandinspektor Werner Merget begrüßt die zahlreichen Ehrengäste und die Einsatzkräfte und Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung beider Ortsteilfeuerwehr. In seinem Jahresbericht zog Merget die Bilanz eines recht bewegten Jahres 2016 mit 189 Einsätzen (20 Brände, 16 Brandmeldeanlagen, 143 Hilfeleistungen, 6 Fehlalarme, 4 Brandsicherheitsdienste) für deren Abarbeitung circa 1.700 Stunden aufgewendet werden mussten. Zusammen mit circa 4.500 Stunden für Aus- und Weiterbildung und 235 Stunden für Brandschutzerziehung wurden somit etwa 6.500 Stunden für die Gefahrenabwehr ehrenamtlich erbracht. Der Gemeindebrandinspektor bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung durch die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuz und DLRG und für die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Gemeindewerken. Die gegenseitige Unterstützung der Feuerwehren Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg hat auch in 2016 sehr gut funktioniert - bei Einsätzen, bei Aus- und Fortbildungen und bei der Pflege und Wartung von Einsatzmitteln hat sich die kommunale Zusammenarbeit bestens bewährt. Mit der Präsentation der Personalentwicklung sowie der erfolgten und geplanten Beschaffungen im Bereich der technischen Ausstattung schloss der Jahresbericht des Gemeindebrandinspektors.

Alexander Böhn richtete sich mit seinem Grußwort erstmals als Bürgermeister an die Versammlung. Er betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr eine zentrale Rolle im Sicherheitskonzept der Gemeinde habe, ihre Mitglieder sich aber darüber hinaus auch für das soziale und kulturelle Miteinander der Gemeinschaft engagieren. "Unsere Demokratie lebt aus dem Ehrenamt heraus, das im wesentlichen Freiwilligkeit ist. Das bedeutet die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, die über die tägliche Pflicht hinausgeht." Der Feuerwehrdienst stellt jeden vor große Herausforderungen: Zuverlässigkeit und Disziplin, eine Portion Mut und viel freie Zeit. Die Herausforderungen für die Feuerwehren sind komplexer und umfangreicher geworden. Aus reinen "Brandbekämpfern" ist eine universelle Eingreiftruppe geworden, die kompetent und schnell unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigen muss. Auch im Namen des Gemeindevorstands bedankte sich Bürgermeister Böhn bei der Feuerwehr für ihr Engagement und die Bereitschaft jederzeit Hilfe zu leisten und Gefahren abzuwehren.

In diesem Jahr wurden sieben Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aufgrund bestandener Lehrgänge und geleisteter Dienstjahre befördert. Zum Feuerwehrmann wurden Kai Kirchner, Ron Schwab, Dario Weih und Niklas Werner, zum Oberfeuerwehrmann, Udo Friedl und Dominik Seipel, zur Löschmeisterin Sabrina Grasser befördert. Das Bild zeigt (von links nach rechts): Werner Merget (Gemeindebrandinspektor), Alexander Böhn (Bürgermeister), Ron Schwab, Kai Kirchner, Niklas Werner, Sabrina Grasser, Dario Weih, Jens Keck (Stellvertretender Gemeindebrandinspektor), Oliver Möser (Vorsitzender Gemeindevertretung).

Seit einigen Jahren bedankt sich das Land Hessen bei langjährig aktiven Einsatzkräften der Feuerwehr für die geleisteten Dienstjahre. In diesem Jahr wurden Sabrina Grasser, Jens Grein und Thomas Merget für 10 Jahre, Alexander Groth, Petra Merget, Martin Modrack, Gisela Schwab und Maria Wenzel für 30 Jahre, Jürgen Grein und Reinhard Werner für 40 Jahre ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr mit Prämie und Urkunde ausgezeichnet. Im Bild (von links nach rechts): Werner Merget (Gemeindebrandinspektor), Alexander Böhn (Bürgermeister), Gisela Schwab, Maria Wenzel, Thomas Merget, Petra Merget, Jens Grein, Sabrina Grasser, Reinhard Werner, Alexander Groth, Martin Modrack, Jens Keck (Stellvertretender Gemeindebrandinspektor), Oliver Möser (Vorsitzender Gemeindevertretung).

Ein ungewöhnlicher Tagesordnungspunkt war die Nachwahl eines Stellvertretenden Gemeindebrandinspektors. Jens Keck hatte dieses Amt nach fünf Jahren niedergelegt und wurde durch Bürgermeister Alexander Böhn mit einer Urkunde aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen. Stefan Korb wurde von der Versammlung zum neuen Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor gewählt. Er wurde von Bürgermeister Böhn vereidigt und per Urkunde in das Ehrenbeamtenverhältnis übernommen. Im Bild: Nach der Wahl und der Übergabe von Entlassungs- und Ernennungsurkunde als Stellvertretender Gemeindebrandinspektor: Bürgermeister Alexander Böhn, Jens Keck, Stefan Korb, Gemeindebrandinspektor Werner Merget und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Oliver Möser.

 

 
Dieses war der erste Streich... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Montag, den 08. Mai 2017 um 07:47 Uhr

... doch der zweite folgt im Juni!!

Elf Läuferinnen und Läufer der Freiwilligen Feuerwehr Hainstadt traten in Mörfelden-Walldorf zum ersten der drei diesjährigen 10km-Läufe des Feuerwehr-Laufcups an.

Allle 11 (Robert Blumör, Kai Kirchner, Jürgen Gensert, Jürgen Junker, Werner Lukas, Heribert Ehmes, Alexander Böhn, Birgit Vogt, Jürgen Eberhardt, Julian Gensert und Pascal Gensert) absolvierten die Strecke erfolgreich. Bei idealem Laufwetter (kein Regen, angenehm kühle Luft) und bei bester Laune ging es vorbei am Flughafengelände und durch die Wälder.

Bei den Ehrungen am Ziel belegten wir wiedermal den ersten Platz für die meisten Finisher, allerdings war die Feuerwehr Dietzenbach mit neun Läufern eine sehr starke Konkurrenz. Das verspricht einen spannenden Verlauf der nächsten beiden Läufe im Juni und im August.

Bei den Einzelergebnissen in den verschiedenen Lauf-Klassen: Birgit Vogt 3. Platz in der Damenhautklasse, Julian Gensert 2. Platz in der Jugendklasse, Alexander Böhn 5. Platz in der Klasse M45 und last not least Heribert Ehmes 1. Platz in der Klasse M55. Herzlichen Glückwunsch.

Einen Pressebericht findet man Online unter http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/moerfelden-walldorf/feuerwehrlauf-in-moerfelden-walldorf_17840883.htm

Heribert Ehmes hat eine Sammlung von über 200 Bildern Online gestellt, abrufbar unter:
https://www.dropbox.com/sh/q4qagbuca8tfbin/AADiHJ4DNND9sg2KYZb21maZa?dl=0

Im Juni wird unser Team dann weiterkämpfen, um unseren Titel zu verteidigen.

 
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